11 Juni MONITORING DER POPULATION DER ROTBAUCHUNKE UND DER WASSERQUALITÄT IN DÄNEMARK
In diesem Jahr erhielten die dänischen Projektpartner externe Unterstützung beim Monitoring ihres Projektgebiets Taarup Strand.
Marta, eine Ökologiestudentin aus Italien, fand das Projekt auf der Website von LIFE AMPHICON und beschloss, die Projektpartner Amphi International zu kontaktieren, um sich nach der Möglichkeit eines Praktikums für ihre Masterarbeit zu erkundigen.
Zwischen Mai und September 2025 beteiligte sie sich am Monitoring der Population der Rotbauchunke (Bombina bombina) im dänischen Projektgebiet Taarup Strand, wobei sie im Frühjahr und Frühsommer die rufenden Männchen und im Spätsommer die Jungtiere zählte. Die Population, die in den letzten Jahrzehnten einen starken Rückgang erlitten hatte, erholt sich nun schrittweise dank der im Rahmen von LIFE AMPHICON durchgeführten Maßnahmen, insbesondere durch die Bestandsstützung mit dem Programm der Erhaltungszucht.
Zusätzlich zum Monitoring der Population sammelte Marta Daten zur Wasserqualität, um den Zusammenhang zwischen der Dichte der Rotbauchunkenpopulation, dem Fortpflanzungserfolg und der Qualität des Gewässerlebensraums zu untersuchen. Sie entnahm Proben von wirbellosen Wassertieren und der Vegetation an den Standorten Taarup Strand und Klintholm, da diese Gruppen anerkannte Bioindikatoren für die Wasserqualität sind, insbesondere wenn sie gemeinsam bewertet werden. Die Analyse dieser Zusammenhänge wird die Grundlage ihrer Masterarbeit bilden, die sie im Herbst schreiben wird.
Martas Forschung ist eng mit den umfassenderen Schutzzielen des Projekts LIFE AMPHICON verknüpft, insbesondere mit den Bemühungen zur Stärkung der Rotbauchunkenpopulation, die zwischen 2020 und 2024 in Taarup Strand durchgeführt wurden. Ihre Arbeit bietet wissenschaftliche Einblicke in die Beziehung zwischen Habitatqualität, ökologischen Parametern und der Wirksamkeit von Maßnahmen zur Bestandsstützung. Die Ergebnisse ihrer Forschung werden einen wertvollen Beitrag zum weiteren Monitoring und Management der Rotbauchunkenpopulation leisten und so die langfristigen Erhaltungsziele des Projekts LIFE AMPHICON unterstützen.
Foto: M. Zanotti